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Leinsamen für Pferde: Natürliche Unterstützung für Verdauung, Fell und Gesundheit

Leinsamen sind ein beliebtes Zusatzfutter für Pferde, das zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Von einer verbesserten Verdauung bis hin zu glänzendem Fell – die kleinen Samen der Pflanze Linum usitatissimum enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Schleimstoffe und Vitamin E.

Doch wie solltest Du Leinsamen für Dein Pferd füttern? Welche Darreichungsformen gibt es, und welche Wirkung hat Leinsamen wirklich?

In diesem Beitrag erfährst Du alles Wichtige über die Fütterung von Leinsamen für Pferde.

Leinsamen Pferd

Warum sind Leinsamen für Pferde so wertvoll?

Leinsamen sind ein echtes Superfood für Pferde. Sie enthalten zahlreiche Nährstoffe, die die Gesundheit Deines Pferdes positiv beeinflussen können:

  • Omega-3-Fettsäuren: Diese essenziellen Fettsäuren unterstützen die Haut- und Fellgesundheit und wirken entzündungshemmend.

  • Schleimstoffe: Sie schützen die Magenschleimhaut und können Verdauungsprobleme lindern.

  • Eiweiß: Hochwertiges pflanzliches Eiweiß fördert den Muskelaufbau und die Regeneration.

  • Vitamin E & Selen: Diese Antioxidantien unterstützen das Immunsystem und beugen Mangelerscheinungen vor.

  • Pantothensäure & andere Vitamine: Sie sind wichtig für den Energiestoffwechsel und die Hautgesundheit.

Die Fütterung von Leinsamen kann also in vielen Bereichen eine sinnvolle Ergänzung sein – egal, ob Dein Pferd Probleme mit dem Magen hat, im Fellwechsel ist oder einfach eine Extraportion Nährstoffe benötigt.

Leinsamen und Verdauung: Unterstützung für Magen und Darm

Viele Pferde leiden unter Verdauungsproblemen, sei es durch Stress, falsche Fütterung oder empfindliche Mägen. Die in Leinsamen enthaltenen Schleimstoffe wirken beruhigend auf den Magen und Darm. Sie legen sich wie eine Schutzschicht auf die Magenschleimhaut und helfen, Magenreizungen zu lindern. Dabei entsteht ein natürlicher Schleim, der die Verdauung unterstützt und dem Pferd Linderung verschaffen kann.

Besonders für Pferde mit empfindlichem Magen oder Magengeschwüren kann Leinsamen eine wertvolle Unterstützung sein. Durch das Aufkochen der Samen entsteht eine schleimige Konsistenz, die als natürlicher Schutz für den Verdauungstrakt dient.

Leinsamen für die Darmgesundheit Deines Pferdes

Auch der Darm profitiert von der Fütterung mit Leinsamen. Die Ballaststoffe fördern eine gesunde Darmflora und verbessern die Kotkonsistenz. Zudem wirken die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren entzündungshemmend, was besonders bei Pferden mit Darmproblemen vorteilhaft sein kann.

Leinsamen für glänzendes Fell und gesunde Haut

Ein glänzendes, dichtes Fell ist ein Zeichen für die Gesundheit Deines Pferdes. Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E in Leinsamen tragen dazu bei, das Fellwachstum zu unterstützen und die Hautbarriere zu stärken. Besonders während des Fellwechsels kann die Zugabe von Leinsamen das Pferd optimal unterstützen.

Leinsamen oder Leinöl?

Eine Alternative zu ganzen oder geschroteten Leinsamen ist Leinöl. Es enthält einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, allerdings fehlen die wertvollen Schleimstoffe. Wenn Du speziell die Verdauung unterstützen möchtest sind ganze oder geschrotete Leinsamen besser geeignet.

Leinsamen richtig füttern: Darreichungsformen und Fütterungsempfehlungen

Leinsamen gibt es in verschiedenen Formen:

  1. Ganze Leinsamen: Diese sind lange haltbar, müssen aber entweder aufgebrochen oder gekocht werden, damit die Inhaltsstoffe freigesetzt werden.

  2. Geschrotete Leinsamen: Sie sind leichter verdaulich, sollten aber schnell verbraucht werden, da sie ranzig werden können.

  3. Leinöl: Eine praktische Alternative, wenn du hauptsächlich die Omega-3-Fettsäuren nutzen möchtest.

  4. Fertige Leinsamen-Produkte: Ergänzungsfuttermittel wie Hippolyt Linustar enthalten Leinsamen in einer optimierten Form.

Aufkochen oder roh füttern?

Eine häufige Frage ist, ob Leinsamen für Pferde aufgekocht werden müssen. Früher wurde empfohlen, Leinsamen immer zu kochen, um die enthaltene Blausäure zu zerstören. Moderne Erkenntnisse zeigen jedoch, dass die Mengen an Blausäure in handelsüblichen Leinsamen so gering sind, dass eine rohe Fütterung in moderaten Mengen unbedenklich ist.

Trotzdem kann das Aufkochen Vorteile haben:
✔️ Es setzt die Schleimstoffe frei, die den Magen-Darm-Trakt schützen.
✔️ Es verbessert die Verdaulichkeit der Nährstoffe.

Wie viel Leinsamen sollte ein Pferd bekommen?

Die Menge hängt von der Darreichungsform und dem individuellen Bedarf Deines Pferdes ab. Eine allgemeine Empfehlung lautet:

  • Ganze oder geschrotete Leinsamen: 50–100 g pro Tag für ein Großpferd

  • Leinöl: 20–50 ml pro Tag

  • Fertige Ergänzungsfuttermittel: Herstellerangaben beachten

Bei einer Fütterung über einen längeren Zeitraum empfiehlt es sich, regelmäßige Pausen einzulegen, um eine einseitige Versorgung zu vermeiden.

Leinsamen als natürlicher Energielieferant

Neben den gesundheitlichen Vorteilen ist Leinsamen auch eine gute Energiequelle. Durch den hohen Fettanteil liefert er Deinem Pferd zusätzliche Energie, ohne den Stoffwechsel unnötig zu belasten. Besonders für Sportpferde oder ältere Tiere kann dies vorteilhaft sein.

Worauf solltest Du beim Kauf achten?

Wenn Du Leinsamen als Futterzusatz für Dein Pferd kaufen möchtest, achte auf folgende Punkte:

  • Hochwertige Qualität: Bio- oder lebensmitteltaugliche Leinsaat ist frei von Schadstoffen.

  • Frische: Geschrotete Leinsamen sollten frisch sein, da sie schnell verderben.

  • Gute Lieferzeit: Achte auf eine schnelle Lieferzeit, damit die Ware nicht zu lange gelagert wird.

Futtermitteln mit Leinsamen gibt es in verschiedenen Formen – von reinen Körnchen bis hin zu fertigen Mischungen. Überlege, welche Variante für Dich und Dein Pferd am Besten geeignet ist.

Fazit: Leinsamen als wertvolle Ergänzung in der Pferdefütterung

Leinsamen sind ein vielseitiges Zusatzfutter mit zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen für Dein Pferd. Sie unterstützen die Verdauung, fördern ein glänzendes Fell und liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Ob roh, gekocht oder in Form von Leinöl – es gibt verschiedene Möglichkeiten, Leinsamen in die Pferdefütterung zu integrieren.

Wenn Du Deinem Pferd etwas Gutes tun möchtest, kann Leinsamen eine sinnvolle Ergänzung sein. Achte auf die richtige Darreichungsform und Menge, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

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